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Bauplanung Schritt für Schritt

Haus planen: von der ersten Idee bis zum Bauantrag

Ein Haus zu planen wirkt anfangs erschlagend – mit der richtigen Reihenfolge wird daraus ein überschaubares Vorhaben. Als Fertighaus Experte begleiten wir Sie in sechs klaren Schritten von der Budgetklärung über Grundstück, Anbieter und Grundriss bis zu Bemusterung und Bauantrag – samt der passenden Online-Tools.

Warum die richtige Reihenfolge über den Erfolg entscheidet

Wer sein Haus plant, scheitert selten an einzelnen Entscheidungen, sondern an der falschen Reihenfolge. Wer etwa ein Grundstück kauft, bevor Budget und Finanzierung geklärt sind, oder einen Grundriss entwirft, ohne den Bebauungsplan zu kennen, zahlt am Ende drauf. Bundesweit einheitliche Grundlagen und Musterregelungen für das Bauplanungsrecht stimmt die Bauministerkonferenz ab. Eine durchdachte Bauplanung folgt deshalb einem klaren Ablauf: zuerst das Geld, dann der Grund, dann der Anbieter, dann das Haus. Jeder Schritt baut auf dem vorherigen auf und engt die Möglichkeiten sinnvoll ein, statt Sie mit unzähligen Optionen zu erschlagen. Wie die einzelnen Planungsleistungen und Honorarphasen geregelt sind, legt die Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI) fest.

Der Vorteil beim Fertighaus: Viele Planungsleistungen sind bereits im Festpreis enthalten, und moderne Online-Tools nehmen Ihnen Arbeit ab. Im Folgenden finden Sie die sechs zentralen Schritte – jeweils mit dem passenden Werkzeug, mit dem Sie direkt starten können.

In 6 Schritten zum fertig geplanten Haus

1

Budget und Finanzierung klären

Ermitteln Sie, wie viel Haus finanziell machbar ist. Kalkulieren Sie Kaufnebenkosten, Puffer und Fördermöglichkeiten realistisch.

2

Grundstück finden und bewerten

Lage, Zuschnitt und Bebauungsplan stecken den Rahmen ab. Prüfen Sie Erschließung, Bodengutachten und Baurecht gründlich.

3

Anbieter vergleichen

Vergleichen Sie Hersteller, Leistungen und Festpreise. Achten Sie auf die Bau- und Leistungsbeschreibung, nicht nur auf den Grundpreis.

4

Den Grundriss ausarbeiten

Stimmen Sie Räume, Wege und Ausrichtung auf Ihren Alltag ab. Denken Sie an spätere Lebensphasen und Barrierefreiheit.

5

Bemusterung durchführen

Entscheiden Sie über Böden, Bäder, Türen und Technik. Klären Sie, was der Preis umfasst und wo Aufpreise anfallen.

6

Bauantrag einreichen

Anbieter oder Architekt reichen die Genehmigungsunterlagen ein. Der Bau startet erst, sobald die Baugenehmigung vorliegt.

Diese Tools helfen Ihnen bei der Bauplanung

Zu jedem Planungsschritt gibt es das passende Werkzeug. Ihr Budget und die realistischen Kosten ermitteln Sie am schnellsten mit dem echten Baukosten-Rechner, der neben dem Hauspreis auch Grundstücks- und Baunebenkosten berücksichtigt. Steht das Budget fest, hilft Ihnen der Grundriss-Finder dabei, aus tausenden Varianten den passenden Grundriss für Ihre Familie herauszusuchen.

Wer sein Haus bis ins Detail konfigurieren möchte, greift zum Haus-Konfigurator und testet Haustyp, Dachform und Ausstattung durch. Damit der zeitliche Ablauf nicht aus dem Ruder gerät, behalten Sie mit dem Bauphasen-Planer alle Etappen von der Finanzierung bis zur Schlüsselübergabe im Blick. So wird aus einer groben Idee ein durchdachter, realistischer Plan.

Zuerst das Budget

Finanzierung klären, bevor Grundstück oder Haus feststehen.

Das Grundstück bestimmt mit

Bebauungsplan und Zuschnitt regeln, was gebaut werden darf.

Grundriss individuell planbar

Moderne Fertighäuser sind weitgehend individuell planbar.

Zwischen 3 und 6 Monaten

So lange braucht üblicherweise die Planung bis zum eingereichten Bauantrag.

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Häufige Fragen zur Hausplanung

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Wie plane ich mein Haus Schritt für Schritt?
Die Hausplanung folgt einer sinnvollen Abfolge: Zunächst klären Sie Budget und Finanzierung, danach suchen und bewerten Sie ein Grundstück. Anschließend vergleichen Sie Anbieter und deren Leistungen, erarbeiten den Grundriss, legen bei der Bemusterung Ausstattung und Materialien fest und reichen zuletzt den Bauantrag ein. Wer diese Schritte in der richtigen Reihenfolge geht, vermeidet kostspielige Planungsfehler und behält die Kosten im Griff.
Was kostet die Planung eines Hauses?
Beim Fertighaus ist die Planung meist bereits im Festpreis des Anbieters enthalten, sodass keine gesonderten Architektenhonorare anfallen. Bei einem frei geplanten Architektenhaus richtet sich das Honorar nach der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure und liegt üblicherweise bei etwa 10 bis 15 Prozent der Bausumme. Hinzu kommen Kosten für Bauantrag, Statik, Energieausweis und Vermessung – diese sollten Sie von Beginn an einplanen.
Was kommt zuerst – Grundstück oder Haus?
Meist startet alles mit der Budgetklärung, erst danach kommt das Grundstück. Konkret planen lässt sich das Haus erst, wenn Grundstück, Lage und der örtliche Bebauungsplan feststehen – denn Zuschnitt, Hanglage und Vorgaben des Bebauungsplans beeinflussen mit, welcher Haustyp und Grundriss überhaupt machbar sind. Manche Anbieter unterstützen auch bei der Grundstückssuche, sodass beide Schritte parallel laufen können.
Wie lange dauert die Planung eines Fertighauses?
Von der ersten Idee bis zum eingereichten Bauantrag vergehen bei einem Fertighaus meist drei bis sechs Monate. Die reine Bauzeit ab Baustart ist danach vergleichsweise kurz. Wie lange es dauert, richtet sich stark danach, wie klar Ihre Vorstellungen sind, wie schnell Grundstück und Finanzierung stehen und wie zügig die Baugenehmigung erteilt wird. Eine gründliche Vorbereitung mit klaren Prioritäten verkürzt die Planungsphase deutlich.
Lässt sich ein Fertighaus individuell planen?
Ja. Anders als das verbreitete Vorurteil vermuten lässt, sind Fertighäuser heute weitgehend individuell planbar. Viele Anbieter bieten frei planbare Grundrisse, unterschiedliche Dachformen, Fassaden und Ausstattungslinien. Über einen Konfigurator testen Sie Varianten, und bei der Bemusterung entscheiden Sie über Böden, Bäder, Türen und Technik. Grenzen ergeben sich vor allem aus dem Baukastensystem des Herstellers, dem Budget und den Vorgaben des Bebauungsplans.
Worauf sollte ich bei der Bemusterung achten?
Bei der Bemusterung legen Sie die konkrete Ausstattung Ihres Hauses fest – von Bodenbelägen über Sanitär bis zur Elektro- und Heiztechnik. Wichtig ist, vorab zu klären, welche Ausstattung bereits im Angebot enthalten ist und wo Aufpreise anfallen. Nehmen Sie sich ausreichend Zeit, vergleichen Sie die Preise für Sonderwünsche und lassen Sie sich alle Absprachen schriftlich bestätigen, damit die Baukosten am Ende nicht aus dem Ruder laufen.
Benötige ich für die Hausplanung einen Bauantrag?
Ja. Der Neubau eines Wohnhauses verlangt nahezu immer eine Baugenehmigung, die über einen Bauantrag bei der zuständigen Baubehörde eingeholt wird. Beim Fertighaus erstellt und reicht in der Regel der Anbieter oder ein beauftragter Architekt die Bauantragsunterlagen ein. Erst wenn die Genehmigung vorliegt, darf der Bau beginnen.

Stand, ohne Gewähr. Ablauf, Dauer und Kosten der Hausplanung hängen von Ihrem individuellen Vorhaben ab. fertighaus-experte.de ist ein unabhängiges Vergleichsportal und ersetzt keine individuelle Bau- oder Finanzberatung.

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