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Was kostet ein Fertighaus in Bayern? Preisüberblick

Bayern hat den drittgrößten Fertighaus-Markt Deutschlands und besonders viele Holzbau-Betriebe. Landschaftlich reicht das Spektrum vom Alpenrand mit hohen Schnee- und Erdbebenlasten bis zur hochwassergefährdeten Donauniederung. Die Genehmigungspraxis gilt als streng, die Förderkonditionen dafür als großzügig.

Hauspreise in Bayern – regionale Kosten im Vergleich

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Schritt 1 von 4 · nur noch rund 20 Sekunden bis zu Ihrem PreisRegion: Bayern

Welche Fertighaus-Art entspricht Ihrem Wunsch am ehesten?

Bungalow

60–100 m²

ab 133.000 €

Holzhaus

80–120 m²

ab 158.000 €

Einfamilienhaus

100–140 m²

ab 228.000 €

* Einstiegspreis ab: kleinste Größe der jeweiligen Klasse, gerechnet als Ausbauhaus ohne Grundstück, Baunebenkosten und Außenanlagen. Der schlüsselfertige Komplettpreis fällt höher aus – sämtliche Details finden Sie auf fertighaus-experte.de.

Hersteller in der Region aktiv48
Ø Preis pro Quadratmeter ()2.950 €/m²
Landesförderung vor OrtBayernLabo (Bayerische Landesbodenkreditanstalt)
Kurzantwort

Mit welchen Fertighaus-Kosten müssen Sie in Bayern rechnen?

Ein schlüsselfertiges Fertighaus kostet in Bayern im Schnitt 2.950 Euro je Quadratmeter Wohnfläche – der Freistaat liegt damit über dem Bundesdurchschnitt. Die Grundstückspreise reichen von 180 €/m² in Oberfranken bis über 2.500 €/m² in München. Rechtsgrundlage ist die Bayerische Bauordnung (BayBO); gefördert wird über die KfW und die BayernLabo (Bayerische Landesbodenkreditanstalt).

Quelle: Preisanalyse von fertighaus-experte.de 04/2026, regionale Daten von 40 redaktionell geprüften Herstellern.

Was ein Fertighaus je Teilregion in Bayern kostet ()

Orientierungswerte für ein schlüsselfertiges Einfamilienhaus mit 140 m² Wohnfläche – Hauspreis, Grundstückspreis und Gesamtkosten pro Teilregion:

RegionHauspreis (140 m²)GrundstückGesamt*
München Stadt420.000 – 490.000 €2.000 – 2.500 €/m²ab 750.000 €
München-Umland400.000 – 460.000 €1.200 – 1.800 €/m²ab 600.000 €
Nürnberg / Fürth390.000 – 440.000 €650 – 950 €/m²ab 480.000 €
Augsburg385.000 – 435.000 €550 – 800 €/m²ab 460.000 €
Regensburg390.000 – 440.000 €600 – 900 €/m²ab 470.000 €
Allgäu / Oberbayern (Land)395.000 – 460.000 €400 – 700 €/m²ab 470.000 €
Ober- & Unterfranken380.000 – 420.000 €180 – 350 €/m²ab 420.000 €

* Gesamtkosten inklusive Grundstück (140 m² Wohnfläche und rund 600 m² Grundstück), ohne Baunebenkosten und Grunderwerbsteuer (in Bayern 3,5 %). Richtwerte, keine verbindlichen Angebote.

Wie verbreitet Fertighäuser in Bayern sind

Mit rund 26,4 % Anteil an allen Wohnneubauten zählt Bayern zu den Bundesländern mit besonders vielen Fertighäusern. Vor allem im Allgäu und in Schwaben prägt die Holzbau-Tradition den Markt – viele Premium-Hersteller wie Baufritz, Regnauer und Sonnleitner haben hier ihren Sitz.

Wo in Bayern besonders viele Fertighäuser entstehen

Kennzahlen des Marktes und Baulandpreise der bedeutendsten Städte sowie Teilregionen – Stand:

Stadt / RegionEinwohnerGrundstückspreisNotiz
München1.510.0002.000–2.500 €/m²Teuerster Markt Deutschlands; Bauflächen für freistehende Häuser sind selten.
Nürnberg525.000650–950 €/m²Stabiler Markt mit zahlreichen Neubaugebieten im Umland (Fürth, Erlangen).
Augsburg298.000550–800 €/m²Wachsender Markt mit guter Verbindung nach München.
Regensburg157.000600–900 €/m²Hohe Nachfrage, gestützt durch BMW-Werk und Universität.
Würzburg127.000400–650 €/m²In Mainfranken gelegen und attraktiv für Holzbau-Fertighäuser.

Bauvorschriften in Bayern: Das gilt für Fertighäuser

Bayerische Bauordnung (BayBO)

Rechtsgrundlage: BayBO i. d. F. vom 14.08.2007, zuletzt geändert 2024

Bei Abstandsflächen und Stellplätzen legt die BayBO strengere Maßstäbe an als manche andere Landesbauordnung. Wohngebäude bis Gebäudeklasse 2 lassen sich im Genehmigungsfreistellungsverfahren errichten, sofern ein qualifizierter Bebauungsplan vorliegt.

Darauf sollten Bauherren besonders achten

  • Abstandsflächen: 0,4 H, mindestens 3 m – seit 2021 verringert (zuvor 1,0 H)
  • PV-Pflicht: seit 2025 für gewerbliche Neubauten, ab 2026 schrittweise auch für Wohngebäude
  • Stellplätze: 1–2 je Wohneinheit (nach kommunaler Satzung)
  • Alpenraum: Schneelast nach DIN EN 1991-1-3 zwingend nachzuweisen

Förderung für Fertighäuser: KfW & BayernLabo

Das Bayerische Familienbaugeld ist auch wieder verfügbar (Antragsfenster meist im Frühjahr und Herbst). In Verbindung mit KfW 297 erreichen Bauherren mit zwei Kindern Förderquoten von bis zu 28 Prozent.

Bayerisches Zinsverbilligungsprogramm
Vergünstigter Zinssatz für selbstgenutztes Wohneigentum, bis 100.000 €
Bayerisches Familienbaugeld
Einmalzuschuss bis 18.000 € für Familien mit Kindern
BayernLabo Wohnraumförderung
Einkommensabhängig, mit Tilgungszuschüssen bis 30.000 €
KfW 297/298 Klimafreundlicher Neubau
Bundesweit, bis 150.000 € je Wohneinheit

Förderinstitut: BayernLabo (Bayerische Landesbodenkreditanstalt)

Was Bauland in Bayern kostet

180 € – 2.500 € pro m² Bauland

In Oberfranken und Niederbayern gibt es Grundstücke schon ab 180–280 €/m². In Mittelfranken und Schwaben liegen die Preise bei 350–550 €/m². Der Münchner Speckgürtel und das Umland beginnen bei 1.200 €/m², die Stadt München selbst meist bei 2.000–2.500 €/m². Augsburg, Regensburg und Nürnberg bewegen sich zwischen 600 und 950 €/m².

Schnee- und Windlast am Standort

Schneelastzone
Zone 2 bis 3, im Alpenraum und Bayerischer Wald Zone 4 bis 5
Windzone
Zone 1 (Großteil), Föhn-Sonderlasten in Alpennähe

Im Alpenraum – etwa im Berchtesgadener Land, in Garmisch-Partenkirchen oder im Oberallgäu – sind Schneelasten von über 4 kN/m² die Regel. Hersteller müssen Sparrenquerschnitte und Dachaufbauten entsprechend dimensionieren; der Standardkatalog reicht dafür oft nicht aus.

Erdbeben und Hochwasser in Bayern

In den Niederungen von Donau, Inn und Isar sowie an Main und Regnitz gelten verschärfte Hochwasserschutzvorgaben (HQ100). Im Alpenvorland treten außerdem örtliche Erdbebenzonen (Z1) auf. Für Grundstücke in Niederbayern und am Alpenrand ist ein Baugrundgutachten dringend zu empfehlen.

Musterhäuser zum Besichtigen rund um Bayern

FertighausWelt Günzburg

Günzburg (an A8)

Der größte Park Süddeutschlands mit über 30 Musterhäusern – ideal für den Vergleich vor Ort.

Mustergarten Poing

Poing bei München

Hochwertiger Park mit Schwerpunkt auf Architektenhäusern und KfW-40-Standards.

Diese Hersteller bauen in Bayern – mit Preisen

Hersteller mit Werk oder Niederlassung in Bayern:

Nachweislich aktiv in Bayern:

  • Baufritz (Erkheim/Allgäu)
  • Hanse Haus (Bayern-Vertretung)
  • Sonnleitner (Ortenburg)
  • Regnauer Hausbau (Seebruck am Chiemsee)
Logo allkauf haus

allkauf haus

Aktiv in Bayern Fertighaus
Logo Baudirekt Architektenhäuser

Baudirekt Architektenhäuser

Aktiv in Bayern Massivhaus
Logo Bien-Zenker

Bien-Zenker

Aktiv in Bayern Fertighaus
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Lohnt sich ein Keller beim Fertighaus in Bayern?

Angesichts der hohen Grundstückspreise entsteht in Bayern – besonders in München, Nürnberg und Augsburg – ein sehr großer Teil der Fertighäuser mit Keller (rund 65 %). Ein Standardkeller kostet 35.000–60.000 €. In Hochwasserlagen an Donau, Inn und Isar ist eine Weiße Wanne mit zusätzlicher Auftriebssicherung vorgeschrieben.

Fertighaus in Bayern: Antworten auf häufige Fragen

Nach welcher Bauordnung baue ich mein Fertighaus in Bayern?

Maßgeblich ist die Bayerische Bauordnung (BayBO) in der Fassung vom 14.08.2007, zuletzt 2024 geändert. Im Genehmigungsfreistellungsverfahren genügen für Wohnhäuser häufig die Bauvorlage und der Nachweis des Bebauungsplans – so sparen Sie 6–10 Wochen Bearbeitungszeit.

Welche Förderung ist in Bayern möglich?

Verfügbar sind das Bayerische Familienbaugeld (einmalig bis 18.000 €), die BayernLabo Wohnraumförderung (Tilgungszuschuss bis 30.000 €) und KfW 297/298 (Kredit bis 150.000 €). In Kombination sind Förderquoten von bis zu 28 Prozent erreichbar.

Wie viel kostet ein Fertighaus in Bayern?

Schlüsselfertig sind es im Schnitt 2.950 €/m² – im Allgäu und in Oberbayern eher 3.100 €/m², in Ober- und Unterfranken eher 2.700 €/m². Bei einem 140-m²-Einfamilienhaus ergibt das einen reinen Hauspreis von 378.000 bis 434.000 €.

Worauf kommt es beim Bau im Alpenraum an?

Zu berücksichtigen sind erhöhte Schneelast (Zone 4–5), eine strengere Statik für Dachstuhl und Sparren, oft Föhn-Windlasten sowie örtliche Vorgaben zur Dachform (vielerorts ist ein Satteldach Pflicht). Die Standardkataloge der Hersteller müssen daher lokal angepasst werden.

Ist ein Keller beim Fertighaus in Bayern sinnvoll?

In städtischen Lagen fast immer, da Wohnfläche zu günstigeren m²-Preisen entsteht. Im ländlichen Raum mit großen Grundstücken ist er hingegen oft verzichtbar – eine Bodenplatte spart 30.000–45.000 €.

Welche Fertighaus-Anbieter produzieren in Bayern?

In Bayern fertigen Baufritz (Erkheim/Allgäu), Regnauer Hausbau (Seebruck am Chiemsee) und Sonnleitner (Ortenburg). Überregionale Marken wie Hanse Haus, Bien-Zenker und WeberHaus finden sich über Vertretungen und Musterhausparks – etwa die FertighausWelt Günzburg – im gesamten Freistaat wieder.

Wie unterscheiden sich die Grundstückspreise in München und Niederbayern?

In München liegt Bauland bei 2.000–2.500 €/m², im Umland bei 1.200–1.800 €/m². In Niederbayern und Oberfranken beginnen die Preise schon bei 180–350 €/m² – ein 600-m²-Grundstück kostet dort etwa 110.000–210.000 € statt über 1,2 Mio. € in der Landeshauptstadt.

Rechnet sich ein Fertighaus in Bayern gegenüber einem Massivhaus?

Meist ja: Die kurze Bauzeit von 3–5 Monaten reduziert Zwischenfinanzierung und doppelte Miete, der Festpreis schützt vor Kostensteigerungen. Gerade im teuren bayerischen Markt mit knappen Handwerkerkapazitäten zählt die Termin- und Kostensicherheit eines Fertighauses besonders.

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